Wie sehr Hitler Mussolini bewunderte

von macchiato

Wie tief die Bewunderung Adolf Hitler für Benito Mussolini war, und zwar durchgehend mehr als 20 Jahre lang, das nehmen viele deutschsprachige und noch viel mehr italienischsprachige Menschen noch heute gar nicht bzw. nur ungern wahr. Dabei braucht man nur in „Mein Kampf“ mit Hilfe des Schlagwortverzeichnisses nachschlagen, was da unter den Stichworten „Faschismus“, „Mussolini“ und „Südtirol“ steht. Oder man liest im dtv-dokumente- Band Nr.436 „Reden des Führers“ folgende Ausschnitte (Fettsatz hier hinzugefügt):

S.186ff: Aus der Reichstagsrede vom 18.März 1938

* „Ich habe mich verpflichtet gefühlt, dem mir so persönlich so befreundeten Führer des großen faschistischen Staates in einem Briefe die Gründe meines Handelns klarzulegen…“

*“Ich möchte an dieser Stelle dem großen italienischen Staatsmann namens des deutschen Volkes und in meinem eigenen Namen unseren warmen Dank aussprechen!“

* „Aus einer weltanschaulich und interessenmäßig bedingten Gemeinschaft ist für uns Deutsche eine unlösbare Freundschaft geworden. Das Land und die Grenzen dieses Freundes aber sind für uns unantastbar.“

S. 193ff: Aus der Sportpalast-Rede am 28.September 1938

* „einem weiteren Problem zugewandt, das leichter zu lösen war als andere, weil hier die gemeinsame weltanschauliche Basis die Voraussetzung für ein leichteres gegenseitiges Verständnis bildet…“

* „Gewiss, die Lösung dieses Problems ist nur zum Teil mein Verdienst, zu anderen Teil ist es das Verdienst des seltenen großen Mannes, den das italienische Volk das Glück hat, als seinen Führer besitzen zu können

* „…über Verträge und Bündnisse hinweg zu einem wirklich starken Herzensbund geworden. Es hat sich hier eine Achse gebildet, die durch zwei Völker dargestellt wird, die sich beide weltanschaulich und politisch in einer engen unlösbaren Freundschaft gefunden haben.“

* „Auch hier habe ich einen endgültigen und einmaligen Schritt vollzogen – im Bewusstsein der Verantwortung vor meinen Volksgenossen. Ich habe ein Problem aus der Welt geschafft, das für uns von jetzt ab überhaupt nicht mehr existiert.“

* „Eine einzige Großmacht sehen wir in Europa und einen Mann an ihrer Spitze, die Verständnis besitzen für die Notlage unseres Volkes. es ist, ich darf es wohl aussprechen, mein großer Freund: Benito Mussolini.“

S.231ff: Aus der Reichstagsrede vom 6.Oktober 1939

* „Ich habe im Verein mit dem Duce eine eine Änderung des Verhältnisses des Reiches zu Italien herbeigeführt. Die zwischen den beiden Staaten bestehenden Grenzen sind von beiden Reichen als unabänderliche feierlich anerkannt, jede Möglichkeit von Interessengegensätzen territorialer Art wurde ausgeschaltet.“

S.251ff: Aus der Reichstagsrede vom 19.Juli 1940

* „Ich bin aber umso glücklicher, dass wenigstens der erste Programmpunkt meiner außenpolitischen Zielsetzung verwirklicht werden konnte. Ich danke dies vor allem dem Genius, der heute an der Spitze des italienischen Volkes steht. Denn nur dank seinem säkulären Wirken wurde es möglich, die beiden geistig einander so verwandten Revolutionen zusammenzuführen, um nun am Ende durch das gemeinsam vergossene Blut einen Bund zu besiegeln, der bestimmt ist, Europa ein neues Leben zu erschließen.“

* „Dass ich persönlich die Ehre habe, der Freund dieses Mannes sein zu dürfen, beglückt mich angesichts der Eigenart eines Lebensschicksals, das ebensoviel gemeinsames mit dem meinen aufzuweisen hat wie unsere beiden Revolutionen, ja darüber hinaus sogar die Geschichte der Einigung sowie des Emporstieges unserer beiden Nationen.“

S.302: Aus der Rundfunkrede vom 10.September 1943

* „Das deutsche Reich und ich als sein Führer konnten aber diese Haltung nur einnehmen im Bewusstsein der Tatsache, dass an der Spitze des italienischen Volkes einer der bedeutendsten Männer stand, die die neuere Zeit hervorgebracht hat, der größte Sohn des italienischen Bodens seit dem Zusammenbruch der antiken Welt.“ Seine bedingtungslose Treue gab dem gemeinsamen Bunddie Voraussetzung zum erfolgreichen Bestand. Sein Sturz, die ihm zugefügten ehrlosen Kränkungen werden dereinst von Generationen des italienischen Volkes als tiefste Schmach empfunden werden.“

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